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Das Runde muss... So machten sich also die taktsicheren Tanzpaare auf nach Otze bei Burgdorf um dieses nette Spielchen, eine Mischung aus Golf und Minigolf, auf einer großen in Form gebrachten Kuhwiese einmal auszuprobieren . Nach Ausgabe der besonderen Swingolf Ausrüstung (einem eigenartigen Schläger, einem sehr großen Gummi-Golfball und einem Bollerwagen mit Getränken) wurde erst einmal die Technik durch einen Swingolfer erklärt. Nach den anschließenden Übungsschlägen ging es auf den 18-Loch Swingolf-Platz. Aufgeteilt in kleine Gruppen zu jeweils sechs Spielern zogen die Tänzer/innen mit Bollerwagen und Schläger zu den einzelnen Bahnen (mit so klangvollen Namen wie Banane oder Gurke) um jedermann zu zeigen, wozu sie außerhalb des Tanzparketts in der Lage sind. So wurden also die großen Bälle mit dem Schläger entweder sanft vom Abschlag gestreichelt oder hemmungslos und mit purer Kraft, vom Tie geprügelt. So unterschiedlich wie die Techniken, so unterschiedlich waren auch die Ergebnisse. Mal flog der Ball zielgerichtet dem Loch entgegen, mal bewegte sich der Selbige nicht einen Millimeter vom Abschlag. Auch auf den Bahnen wurden die unterschiedlichsten Erfahrungen mit dem Swingolf-Equipment gemacht. Immer öfter erkannte man in den staunenden Gesichtern der Swingolfer auch ein wenig Ungläubigkeit. Ungläubigkeit über das feindselige Verhalten eines kleinen Balles, welcher immer häufiger ein Eigenleben entwickelte. Nach 3 Stunden an der frischen Luft, diversen Löchern in der Grasnarbe und jeder Menge Spaß, beendeten die erschöpften und von Lachkrämpfen geplagten Tanzpaare die Swingolf-Einheit. Beim abendlichen Ausklang im Deutschen Haus wurde der Tag und einige Spielsituationen abschließend bis in die späten Abendstunden noch einmal penibel analysiert und besprochen. |
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